Nachricht | Geschichte 20 Jahre Rosa-Luxemburg-Stiftung NRW

Jubiläumsfeier im Bochumer Bahnhof Langendreer

Ezi Güyildar (LV Die LINKE) in der Gesprächsrunde "Zukunft" mit My Linh Dang (SDS); Foto: Jochen Vogler

Am 4. November feierte die RLS NRW im Bahnhof Langendreer den 20. Jahrestag ihrer Gründung. Den thematischen Auftakt machte aus aktuellem Anlass Ismail Küpeli mit einem Bericht über die aktuellen politischen Entwicklungen in der Türkei, insbesondere mit Blick auf die zunehmende Unterdrückung der linken kurdischen Opposition. In seinem Rückblick auf 20 Jahre intensive Bildungsarbeit hob Karl-Heinz Heinemann, Vorstandsvorsitzender der RLS NRW, die Tätigkeit der Rosa-Luxemburg-Clubs hervor, erinnerte an Veranstaltungen mit thematischer Brisanz wie beträchtlicher Ausstrahlung und skizzierte Pläne und zukünftige Aufgabenstellungen. Er betonte, dass die Bildungsarbeit der RLS NRW nicht Demokratie verkaufen wolle, sondern von den basisdemokratischen Aktivitäten der Rosa-Luxemburg-Clubs lebe. Ulrike Detjen, Peeter Raane, Bernhard Sander und Hermann Taube erzählten in einer ersten Diskussionsrunde von den Gründungszeiten und dem ersten Jahrzehnt der Stiftungsarbeit in NRW. In einer zweiten Diskussionsrunde sprachen Ali Sirin, langjähriger Kooperationspartner der RLS NRW, und mit Leon Wystrychowski, My Linh Dang und Ezgi Güyildar junge Aktive über ihre Erfahrungen mit der Stiftung. Sie formulierten ihre Erwartungen an Gestus, Formen und Inhalte einer Bildungsarbeit, die Jugendliche und Migrant*innen stärker erreicht und einbezieht. Theo Steegmann betonte die Notwendigkeit, die Geschichte der Sozialdemokratie gemeinsam aufzuarbeiten. Der von der RLS NRW geförderte Chor „Stimmen gegen Rechts“ gab sein Debüt und trug ebenso wie Hermann Taube mit musikalischen Beiträgen zum Gelingen der Veranstaltung bei. Nach Eröffnung des Buffets gab es Gelegenheit zu Tanz und Gesprächen, die von den Teilnehmer*innen ausgiebig genutzt wurde.

Eine Zusammenstellung der Grußworte gibt es hier.