02.02.2012 | 18:30 Uhr
VHS-WBZ am Hbf., Düsseldorf
Mit Anne Kalender-Sander (Leiterin der VHS Düsseldorf), einem/einer Vertreter_in der Jüdischen Gemeinde (angefragt), dem Ausstellungsgestalter Prof. Dr. Wolfgang Dreßen und Prof. Dr. Michael Verhoeven (München)
Ausstellungseröffnung „Betrifft: Aktion 3“
Ausstellungseröffnung und Film
Unter der Tarnbezeichnung „Aktion 3“ gab das Reichsfinanzministerium 1941 Anweisungen heraus, wie bei der Deportation der deutschen Juden deren Vermögen einzuziehen sei: Bis auf einen Betrag von 100 Reichsmark und 50 kg Gepäck solle das Vermögen der Deportierten eingezogen werden. Der Vermögensentzug und die Verwertung erfolgten in enger Zusammenarbeit von Finanzbeamten mit der Gestapo und unter Mitwirkung von Stadtverwaltungen, Hausverwaltern, Gerichtsvollziehern, Bankangestellten, Auktionatoren und Spediteuren. Die durch die „Aktion 3“ erzielten Einnahmen werden auf rund 778 Millionen Reichsmark beziffert.
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Besonderheiten
In Kooperation mit dem Rosa-Luxemburg-Club Düsseldorf, der Jüdischen Gemeinde und der Mahn- und Gedenkstätte Düsseldorf




