Die Queer-Bewegung in Osteuropa
Tomasz Szypula informiert aus erster Hand über die Queer-Bewegung in Osteuropa. Vortrag in Englisch
Homo-AktivistInnen in Osteuropa haben einen schweren Stand. Gewaltsame Gegendemonstrationen zur Gay Pride sind dort völlig normal. Das traditionelle Wertesystem in stark christlich geprägten Gesellschaften lässt Akzeptanz von Schwulen und Lesben nicht zu. So wurde der Gay Pride in Warschau im letzten Jahr gewaltvoll angegriffen. Gestützt wird die homofeindliche Haltung in Polen von der katholischen Kirche nebst eigenem Radiosender. In Belgrad – der Hauptstadt der Republik Serbien – bestand der Mob im vergangenen Jahr überwiegend aus jungen Männern, die angeführt von orthodoxen Geistlichen "Tod den Homosexuellen" skandierten. Es flogen Steine und Molotowcocktails.
Tomasz Szypula ist Präsident der polnischen "Kampagne gegen Homophobie" und war bis zum vergangenen Jahr Mitglied im Vorstand von "ILGA Europe", dem Zusammenschluss der Schwulen- und Lesbenverbände auf europäischer Ebene.
Eine Veranstaltung im Rahmen der Reihe QUEER.LIFE.DUISBURG
Im AStA-Keller der Uni Duisburg, Gebäude LF, Raum 030
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